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Ketchum, Jack: Evil Drucken E-Mail
Geschrieben von: Cindy Loether   
Dienstag, den 02. November 2010 um 19:56 Uhr

Seiten: 335 Seiten, Taschenbuch
Verlag: Heyne
Genre: Thriller
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3-453-67502-9
ISBN-13: 978-3-453-67502-5
Originaltitel: The girl next door (englisch, USA)
Erschienen: 1. Januar 2006

Ende der 50er Jahre in den USA: Die Waisen Meg und Susan Loughlin ziehen nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrer Tante Ruth Chandler und deren drei Söhnen. Ruth, nach außen eine fürsorgliche Mutter von drei Kindern, muss sich nun um fünf kümmern und ist maßlos überfordert.

Meg ist wunderschön, Susan seit dem Unfall, bei dem die Eltern starben, gehbehindert und hilfebedürftig.
In dieser typisch amerikanischen Kleinstadt, die nach außen hin freundlich scheint, kann die Mutter keine Hilfe erwarten. Jeder schaut weg.

Ruths Überforderung zeigt sich in ihrer wachsenden Abneigung gegen Meg, die sich in ein sadistisches Horrorszenario wandelt. Der von Ruths Ex-Mann selbstgebaute Atombunker im Keller des Hauses dient der dreifachen Mutter als Gefängnis und Folterkammer für ihre Nichte, und auch auch ihre Söhne helfen kräftig mit.

"Evil" ist schockierend. Fiktion oder wahre Geschichte? Jack Ketchum lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, vor Schauer, Angst und Ekel.
Nicht Zombies, Monster, Mörder oder Blut sind das Erschreckende dieses Buches, sondern die subtile Gewalt, welche psychisch angesetzt und mit barbarischen Mitteln unterstützt wird.

Kinder quälen Kinder, Eltern quälen Kinder, und niemand will etwas gesehen haben. Ketchum zeigt ein Szenario, in der Gewalt als Erziehungsmethode verbreitet ist, in der alle nur ihr Eigen sehen und nach außen die heile Welt vorspielen.
Vor dem Hintergrund einer aufgewühlten Zeit erzählt Jack Ketchum eine furchterregende und ethisch-moralisch fragwürdige Geschichte, die einfach nur grausam ist. Dieser Roman ist definitiv zum Fürchten.