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Jinks, Catherine: Teuflisches Genie Drucken E-Mail
Geschrieben von: Cindy Loether   
Donnerstag, den 09. September 2010 um 20:28 Uhr

Seiten: 556, Taschenbuch
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Genre: Thriller
Sprache:
Deutsch
ISBN-10:
3-426-50041-8
ISBN-13: 978-3-426-50041-5
Originaltitel: Evil Genius (englisch, Australien)
Erschienen: 1. Mai 2008

Cadel ist ein kleiner Junge von sieben Jahren. Sein IQ macht seinen Eltern zu schaffen, denn er nutzt seinen Computer für kleine Streiche mit großem Ausmaß. Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, besuchen sie einen auf hoch intellektuelle Kinder spezialisierten Psychotherapeuten, Dr. Thaddeus Roth.


Dieser hat sehr viel Verständnis für Cadel und unterstützt ihn. Es stellt sich heraus, dass Cadel, der sehr unter seinen an ihm desinteressierten und vor allem oberflächlichen Eltern leidet, eigentlich adoptiert wurde und der Sohn eines kriminellen Genies ist.

Sein leiblicher Vater, Phineas Darkkon, gleichzeitig der Chef des Psychotherapeuten, sitzt zurzeit eine lebenslange Strafe im Gefängnis ab. Er erzählt Cadel, die Regierung habe ihn nach Australien zu seiner Adoptivfamilie gebracht.

Fortan unternimmt er, gefördert von seinem Therapeuten, der zu einem Vertrauten wird, und seinem leiblichen Vater, mit dem er Kontakt mittels Nanotechnologie hat, immer waghalsigere Projekte, um Chaos zu verursachen.

Da die Beweise fehlen, kann man ihn nie zur Rechenschaft ziehen. Der kleine Junge wächst, aber sein IQ wächst schneller. Er überspringt einige Klassen und macht mit 13 seinen Highschoolabschluss. Sozial gesehen, ist er immer noch ein Außenseiter.

Nach der Highschool lässt sein Vater extra für ihn - und für allerhand zwielichtiger Gestalten - ein spezielles Institut gründen, in dem alles gelehrt wird, was der moderne Weltherrscher von heute so wissen sollte: Gift, Täuschung, Fälschung etc.

Alles läuft nach dem Plan des Dr. Darkkon, bis auf eine Kleinigkeit: Auch wenn Cadel ein sozialer Außenseiter ist, manipulieren lässt er sich ungern, und eigentlich interessiert ihn die Weltherrschaft auch nicht.

Anfangs lässt die Autorin den Leser vermuten, wie der Vater so der Sohn, doch trifft dies nicht wirklich zu. Cadel, wenngleich er genauso intelligent wie sein Vater ist, verkörpert nicht den skrupellosen Menschen, den sein Erzeuger gerne sehen würde. Das Gegenteil ist der Fall: Cadel strebt nicht die Weltherrschaft an, sondern möchte ein ganz normaler Junge sein.

"Teuflisches Genie" ist eine mitreißende Geschichte, die sehr interessant geschrieben ist und sich fließend liest. Die Handlung steckt voller Überraschungen, Witz und erstaunlichen Wendungen, und auch wenn es für junge Leser verfasst wurde, wird es ebenso den älteren gefallen. An einigen Stellen zeigt sich, dass es nichts für die Jüngsten ist, da einige Fachbegriffe aus der IT und der KI auftauchen, die jedoch im Kontext durchaus zu verstehen sind.