Konzerttipp

MPS on Tour
MPS
06. + 07. Juli
Weil, Drei Länder Garten
13. + 14. Juli
Bückeburg, Schloßpark
20. + 21. Juli
Bückeburg, Schloßpark
27. + 28. Juli
Karlsruhe, Schloßpark
03. + 04. August
Köln, Fühlinger See
10. + 11. August
Telgte, Planwiese
24. + 25. August
Speyer, Domgarten
14. + 15. September
Luhmühlen, Turnierplatz
21. + 22. September
Maxlrain, Tuntenhausen

Redaktionslogin

Kalender

Zur Zeit sind keine Eintrge vorhanden!

Podcast

Podcast Feed
Kastner, Jörg: Teufelszahl Drucken E-Mail
Geschrieben von: Cindy Loether   
Donnerstag, den 09. September 2010 um 20:45 Uhr

Seiten: 448, Taschenbuch
Verlag: Droemer/Knaur
Genre: Kriminalroman
Sprache:
Deutsch
ISBN-10: 342-663-637-9
ISBN-13: 978-3426636374
Erschienen: 1. April 2008

Der junge Jesuitenbruder Paul Kaldrell, welcher selbst als Waise in einem Kinderheim der Jesuiten aufwuchs, leitet nun ein eigenes. Als sein früherer Mentor und Lehrer Pater Sorelli ermordet aufgefunden wird, beordert man ihn zurück nach Rom in die Zentrale des Ordens. Dort angekommen, erhält er den Auftrag, den ermittelnden Kriminalbeamten Claudia Bianchi und Aldo Rossi als Berater zur Seite zu stehen.

Weitere Morde geschehen – allen Opfern wird die Teufelszahl 666 in die Stirn gebranntmarkt. Die Art und Weise der Tat lässt Ritualmorde vermuten, doch was steckt wirklich dahinter? Als ein weiterer Ordensbruder, welcher früher Pauls Lehrer war, ebenfalls ermordet wird, erkennt Paul, dass die Antwort in seiner Vergangenheit liegt.

Was passierte damals wirklich bei jenem Brand in dem Heim, in welchem er aufgewachsen ist? Eine geheime Organisation ist hinter einem Manuskript her, das eins der größten Mysterien des Jesuitenordens enthält. Bei der Jagd durch Rom und seine Katakomben stoßen Paul und Claudia nicht nur auf dieses Rätsel, sondern auch auf ihre eigenen Verwicklungen – beider Vergangenheit ist in diesen Fall tief verstrickt. Wer ist Paul wirklich?

Das Buch ist ein spannend geschriebener Krimi, so gut verfasst, dass man das nächste Kapitel lesen muss. Die Story ist durchdacht und liest sich sehr leicht. Man kann gar nicht genug von diesem Buch bekommen – man muss wissen, wie es weitergeht. Auch wenn nach Dan Brown der Anspruch an einen Vatikankrimi sehr hoch ist – der Roman enttäuscht nicht. Im Gegenteil – die Charaktere machen das Buch auf ihre eigene Art und Weise lebendig. Diese speziellen Figuren, welche nicht perfekt sind, welche Fehler haben, sind es, die dem Roman aus der Masse herausstechen lassen.

Dem Leser wird ein Vatikankrimi geboten, welcher durch Spannung und sympathisch-realistische Charaktere besticht. Das Buch ist ein Genuss für Krimifans.