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Krayenzeit - Harpyie
Krayenzeit
19.01.18 Das Bett – Frankfurt a.M.
20.01.18 Cotton Club – Kaiserslautern
26.01.18 LCB – Wuppertal 27.01.18 Logo – Hamburg 01.02.18 Nuke Club – Berlin 02.02.18 Hellraiser – Leipzig 03.02.18 LUX – Hannover

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26. WGT – Aufbruch in ein neues Vierteljahrhundert - Besondere Begegnung mit Oswald Henke / Sonderausstellung im Alten Rathaus Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Montag, den 19. Juni 2017 um 20:33 Uhr
Beitragsseiten
26. WGT – Aufbruch in ein neues Vierteljahrhundert
WGT-Kammer und Viktorianisches Picknick locken am Freitag
Zentrum der Mystik – Der Leipziger Südfriedhof
Die Freitagshighlights im Treffenpark
Autogrammstunde und ein Interessantes Programm beim VEID
Ausflug zur Kirchenruine Wachau und zum Schwarzen Stricken
Vom NDH zum Mittelalterrock mit Stahlmann und Vogelfrey
Stelldichein des Dark Elektro – V2A, Klangstabil und VNV Nation
Ab Pfingstsonntag zu KIMKOJ und zum Gothic Christ Gottesdienst
Spielen mit dem C64 / Odroerir - Folk Metal aus Thüringen
Größen des Gothic Rock treffen sich in der Agra-Halle
Besondere Begegnung mit Oswald Henke / Sonderausstellung im Alten Rathaus
Erdling / Chephalgy / Funker Vogt / Forndow – Abschluss eines großen WGT
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Montag: Oswald Henke im Haus Leipzig

Eine sehr gelungene Veranstaltung erwartete die Besucher und Henke-Fans am Montagnachmittag im Haus Leipzig. Als musikalische Lesung angekündigt verbarg sich dahinter ein außergewöhnliches "Erben"-Konzert. Es erklangen Lieder von Goethes Erben ganz pur, nur Stimme und Piano. Sebastian Böttcher am Klavier ließ sich voll und ganz auf die Performance von Oswald Henke ein und korrespondierte mit dem Sänger und Autor musikalisch. Kaltes Licht, Ich liebe Schmerzen oder der Bericht über fünf Jahre in der Anstalt erklangen so in einer einmaligen Form. Einige Stücke aus Menschenstille waren auch zu hören. Es war übrigens das erste Mal, dass beide zusammen mit diesem Programm zu hören und zu sehen waren. Falls dieses Programm irgendwo einmal angekündigt werden sollte, so sei das eine unbedingte Empfehlung wert.

Annwn zweimal auf dem WGT

Gleich zweimal konnte man beim 26. WGT die deutche Band Annwn (gesprochen Annwonn) erleben, erst im Heidnischen Dorf und ein zweites Mal im Schauspielhaus am letzen Festivaltag. Der Musikstil und die Instrumentierung ist ganz im Stile von Loreena McKennitt. Doch keltischer Harfe und Akkordeon werden verstärkt von mehreren weiteren klassischen Instrumenten. Damit reicht die Bandbreite bis weit über die Interpretation von Loreena hinaus. Das Spektrum reicht von spanischer Folklore, irischer Musik bis hin zur klassisch instrumentierten Musik verschiedener Kulturen und Epochen. Exklusiv hatten sie ihr neues Album "Enaid" dabei. Der Vorgänger Aeon stammt aus dem Jahre 2012. Die  sechsköpfige Band des Mystik Folk mit Frontfrau Sabine Hornung ist tief verankert in der Musik des mittelalterlichen Europas.

Sonderausstellung zur Schwarzen Szene im Alten Rathaus

Wer Lust und Zeit hatte, konnte in eine Sonderausstellung ins Alte Rathaus auf dem Markt die Anfänge der Gothic Szene und des WGT betrachten. Leider erwies sich die Schau wenig aufschlussreich. Die Ausstellungsgegenstände sind sehr gezählt und der Ausstellungsraum ist ziemlich klein geraten. Einige Vitrinen warten sogar noch auf Exponate, ganz im Gegensatz zur 25 Jahre WGT Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum im letzten Jahr. Einzig allein, die beiden gezeigten Filme sind gut ausgewählt und aufschlussreich. Sie geben gute Informationen zur Szene in Leipzig und zur Geschichte der schwarzen Jugendkultur.