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The Head Cat - Walk The Walk Talk The Talk Drucken E-Mail
Geschrieben von: Cindy Loether   
Montag, den 20. Juni 2011 um 00:00 Uhr

head cat - coverLabel: Niji Entertainment Group (Tonpool)
Genre: Rock'n'Roll/Rockabilly/Blues
Erscheint: 1. Juli 2011


Das zweite Album "Walk the Walk Talk the Talk" der aus  Los Angeles stammenden Band The Head Cat lässt den Rockabilly wiederauferstehen. Lemmy Kilmister von Motörhead, Slim Jim Phantom und die Rockabilly-Legende Danny Harvey gründeten 2000 die Formation, nachdem sie zu dritt ein Elvis-Special eingesungen hatten. Seitdem versetzen sie sich mithilfe der Musik in eine andere Zeit.


Hört man die CD, fühlt man sich nicht nur an die 50er und 60er Jahre erinnert, sondern ist praktisch in ihnen. Zehn der zwölf Songs sind Coverversionen bekannter Hits von Rockgrößen wie Elvis Presley oder Jerry Lee Lewis.

Zwei jedoch sind eigene Kompositionen. Dazu gehört neben "The Eagles Flies On Friday" auch "American Beat". Letztgenannter ist ein Rockabilly-Song par excellance, der das Album einleitet und richtig loslegt  –  ein Ohrwurm schlechthin.

Gene Vincents "Say Mama" schließt sich nicht weniger schwungvoll an, gefolgt von Webb Pierces "I Ain‘t Never" und "Bad Boy", im Original von Larry Williams.

Es geht genau so rockig-spaßig weiter mit Johnny Kidds "Shaking All Over" und Chuck Berrys "Let It Rock".

Ein "Something Else"-Cover von Eddie Cochran folgt diesem auf dem Fuße und lässt die Rock‘n‘Roll-Stimmung weiter ansteigen.

Schließlich läutet die zweite Eigenkreation "The Eagles Flies On Friday" fulminant das letzte Drittel des Albums ein, das es allerdings in sich hat.

Das Beste zum Schluss, und so folgt das Elvis-Presley-Cover "Trying To Get To You" und "You Can‘t Do That" (im Original von John Lennon und Paul McCartney) sowie "It‘ll Be Me" von der Rockabilly-Legende schlechthin: Jerry Lee Lewis.

Als krönender Abschluss ertönt Robert Johnsons "Crossroads".

Das zweite Album ist schwungvoll geladen und durch die verrauchte, blueslastige Stimme Lemmys sowie das eigenwillige Piano im Hintergrund geprägt. Die bluesbehangenen Gitarren tun ein Übriges, um das Ambiente zu vervollständigen. Ein mitreißender Beat schlägt den Hörer in seinen Bann.

Das Album lädt zu einem Kurzausflug in die Zeit des Rockabilly ein, in der man noch unbeschwert Spaß hatte, ohne an das Morgen zu denken.


Trackliste
01 American Beat (Head Cat)
02 Say Mama (Gene Vincent)
03 I Ain‘t Never (Webb Pierce)
04 Bad Boy (Larry Williams)
05 Shaking All Over (Johnny Kidd)
06 Let It Rock (Chuck Berry)
07 Something Else (Eddie Cochran)
08 The Eagles Flies On Friday (Head Cat)
09 Trying To Get To You (Elvis Presley)
10 You Can‘t Do That (John Lennon/ Paul McCartney)
11 It‘ll Be Me (Jerry Lee Lewis)
12 Crossroads (Robert Johnson)


Band
Lemmy Kilmister (Motörhead): Bass, Vocals
Slim Jim Phantom (Stray Cats): Drums, Vocals
Danny B. Harvey (Lonesome Spur / The Rockats): Guitar, Vocals


Weitere Infos
Homepage: www.theheadcat.com
Facebook: www.facebook.com/HeadCatOfficial?sk=info


Vielen Dank an netinfect für die Bereitstellung des Rezensionsmaterials!