Konzerttipp

Mono Inc. - Welcome To Hell
Mono Inc.
30.10. Erfurt - Stadtgarten; 31.10. Frankfurt - Batschkapp; 01.11. Würzburg - Posthalle; 02.11. Nürnberg - Hirsch; 03.11. München - Backstage; 04.11. Saarbrucken - Garage; 08.11. Karlsruhe - Substage; 09.11. Pratteln - Z7; 10.11. Stuttgart - Im Wizemann; 15.11. Osnabrück - Rosenhof; 16.11. Hannover - Musikzentrum; 17.11. Leipzig - Haus Auensee; 23.11. Berlin - Huxley; 24.11. Hamburg - Markthalle

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Ein Fest – Letzte Instanz feiert 20 Jahre Brachialromantik Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Hesse   
Montag, den 22. Oktober 2018 um 00:00 Uhr

HeliWenn jemand aus dem Teenager Alter kommt, wird das meist groß gefeiert. Nun, Letzte Instanz kann mit dem 20-jährigen Jubiläum auf eine bewegte, jedoch sehr erfolgreiche Zeit zurückblicken. Bands und Musiker der Szene kamen und gingen, manche sind erst durch Letzte Instanz so richtig bekannt geworden. Heute, 20 Jahre nach der Gründung 1998, ist nicht nur ein Tag zurückzuschauen, sondern auch in die Zukunft zu blicken. Aus diesem Grund entwickelte sich die Geburtstagsfeier am 13. Oktober im Alten Schlachthof zu einem musikalischen Fest des Hier und Heute. Wehmütigkeit und Nostalgie waren nicht an der Tagesordnung, dafür jedoch ein energiegeladener Abend. Doch bevor das musikalische Feuerwerk von Letzte Instanz zündete waren erst mal andere dran.


Pipes and Drums und Zeraphine stimmen auf den Abend ein









Wie bereits vor fünf Jahren und vielen Fans noch bestens in Erinnerung, eröffneten die "Dresden Pipes und Drums", eine Sackpfeifenformation, den Abend mit einem Intro. Gleich danach erinnerte Benni Cellini an die Anfangsjahre. Die Instanzler kennen die Band Zeraphine schon von deren ersten Konzerten und standen damals gemeinsam auf der Bühne. Seitdem ist Sven Friedrich, liebevoll Friedel genannt, ein treuer Begleiter bei den Konzerten und auch auf den Albumproduktionen, wie auch umgedreht. Die Akustiktour von Solar Fake wurde kürzlich durch die beiden Streicher von Letzte Instanz unterstützt. Doch an diesem Abend wird die Musik mit der Hand gemacht. Die Fans freuen sich auf ein weiteres, mittlerweile seltenes, Zeraphine Konzert. Das WGT, das Mera Luna und nun auch die Fans im Alten Schlachthof können in diesem Jahr die Songs von Zeraphine live erleben. Und was für Songs! Alles was Zeraphine über die Jahre bekannt gemacht hat, war zu hören. Die Klassiker "Be my rain" und "No Tears" werden gefolgt von "Die Macht in Dir" oder "Still". Auch "Siamesische Einsamkeit" und letztendlich auch "Die Wirklichkeit" sind zu hören. Viel zu schnell sind die 45 Minuten um. Für Sven Friedrich sind die Lieder von Zeraphine immer wieder schön, wie er im Interview mit uns verraten hat. Es macht ihm immer wieder Spaß, sie zu interpretieren, auch wenn sein momentaner Fokus auf Solar Fake liegt. Zeraphine wird es auch weiterhin geben, auch wenn das letzte Studioalbum inzwischen acht Jahre zurück liegt. Seien wir mal gespannt, was man von der Band in den nächsten Jahren so hören wird.


Wir sprachen mit Sven Friedrich über seine Projekte vor dem Konzert in Dresden:















In einem kleinen Gespräch mit Nadine und Claudia stellen wir euch den offiziellen Fanclub von Sven Friedrich, "Shadowplay" vor:
















Lord Of The Lost aus Hamburg rocken den Alten Schlachthof









Jung und voller Energie klingen Lord of the Lost. Das gesteht auch Rico Schwibs, der Geiger von Letzte Instanz, als er die Band ankündigt. Sie sei die neue Generation, die derzeit die Konzertsäle erobert. Eine Mischung aus Rock, dunklem Metal und düsteren Klängen durchschwebt den Alten Schlachthof. Der Tourbus vor der Lokation verrät, Lord of The Lost sind gerade auf Tour und Dresden ist dabei ein Zwischenstopp. Leider konnten die Hamburger keine Full-Time-Show spielen, da ja der Abend Letzte Instanz gehörte. Trotzdem brachten Lord of the Lost einen Querschnitt durch ihr Schaffen und auch einen kleinen Eindruck auf das aktuelle Album Thornstar. So erklangen daraus Loreley, On This Rock I Will Build My Church, Montana und Black Halo. Obwohl Chris mit einer Unterarmschiene gehandicapt war und derzeit striktes Gitarrenverbot hat, rockte er über die Bühne. Eine besonders lange Version von Six Feet Underground ließ die Halle vom Jubel der Fans erbeben. So gab es auch für alle Lord of The Lord Fans an diesem Abend einen musikalischen Höhepunkt.

Erinnerungen und Grüße

HeliBevor Letzte Instanz die Bühne enterte wurde es dunkel im Saal und ein Film flimmerte auf die Leinwand. Bekannte Künstler der dunklen Musikszene machten Letzte Instanz ihre Aufwartung. Bei jedem neuen Gesicht auf der Leinwand ging ein Aufschrei durch die Reihen. Alte Weggefährten der Band, wie etwa Drummer Specki T.D. gratulierten. Leute, die mit der Band einen lange Weg gemeinsam durch die Jahre und die Festivals der Szene rockten, kamen zu Wort, darunter Megaherz, Versengold, Peter Heppner, Albi von Fiddlers Green, Combichrist, Mono Inc., Oomph, OST+FRONT oder auch der Schulz von Unzucht und Kriminalbiologe Marc Benecke. Zwanzig Tafeln repräsentierten 20 Jahre. Angekommen im Jahre 2018 fiel der Vorhang.



Showtime für Letzte Instanz und ihre Gäste









Mit Morgenland, dem Titelsong des letzten Albums startete eine der längsten Shows von Letzte Instanz in all den Jahren. Ein vollgepacktes Programm haben die Jungs vorbereitet. Wohl jeder Song des Abends ist für sich ein Klassiker, wobei im ersten Teil mit Schwarz und Disco D Amor auch ganz aktuelle darunter waren. Letzterer inspirierte die Band erneut zur Bier-Zeremonie, wie auf der Morgenland Tour.








Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Den Anfang machten Ally (Ally the Fiddle/Subway to Sally) mit ihrer Violine sowie Martin "Celloman" Höfert. Sie unterstützten Holly bei Blind musikalisch. Hinzu gesellte sich Thomas Lindner (Schandmaul) und sang zusammen mit Holly "Der Garten. Gared (Dirge), Keyboarder von Lord of the Lost, war mit seinem Keyboard während der Songs "Wellenreiter" und "Wir sind eins" zu erleben.
Ein interessantes Medley brachte gleich mehrere Songs in Erinnerung. Vom "Geigenschüler", über "Egotrip" und "Sonne" bis zu "Liebe im Krieg" führte die musikalische Reise.
Robin"Die Band hat sich zwei Lieder von mir gewünscht", sagt Sebastian Lohse, alias Robin Sohn, der Letzte Instanz bis vor 15 Jahre seine Gesangsstimme lieh. Mit ihm wurden Alben, wie "Kalter Glanz" oder "Götter auf Abruf" produziert. War er bei "In meiner Erinnerung" noch ganz ruhig vor dem Mikrofon, ging er bei "Salve Te (seid gegrüßt)" so richtig ab. Ein Song über die Manipulation der Massen. Der "Geigen"Punk aus der Anfangszeit kam zurück auf die Bühne. Unterstützt wurde Sebastian Lohse dabei von Sven Friedrich (Solar Fake, Zeraphine).
Mit den Worten: "Das nächste Lied widmen wir dem Hüter des Schlachthofes und unserem Proberaummaskottchen Paul", leitet Holly zu "Ohne Dich" über. Holly betonte während des Konzertes, dass Letzte Instanz über 1000 Konzerte gespielt haben. Obwohl Letzte Instanz keine politische Band sei, wäre es dennoch wichtig, sich für den Frieden unter den Menschen und gegen Krieg aller Arten zu positionieren. "Make Love Not War" war dazu sein Statement des Abends. Danach verwandelten die Arme der Besucher den Alten Schlachthof in einen großen Ozean. Wahres Gänsehautfeeling bei "Von Anfang an" kam selbstverständlich dazu.









Johanna Sophie Krins (Bannkreis) und Scarlet Dorn waren ebenfalls Gäste, die Holly als Göttinnen auf der Bühne begrüßte. Bei Songs, wie Monument der Stille und Der Kuss unterstützten sie den Frontmann. Als Zugabe und zu einem kleinen musikalischen Festival, entwickelte sich wie immer bei Letzte Instanz der Klassiker "Rapunzel". Gleich mehrere Songs wurden in den Song eingewoben: "Junge", ein Cover von den Toten Hosen, "I Was Made For Loving You" und "Krawall und Remmidemmi" versetzten das Publikum in euphorischen Jubel.Während einer zweiten Zugabe gesellten sich noch einmal alle Gäste des Konzertes auf die Bühne. Bei "Das Stimmlein" sangen Ralf "Albi" Albers, Sven Friedrich und Thomas Lindner gemeinsam mit Holly. Mit "Noch einmal", ein Song vom Album Morgenland, setzte man den Schlusspunkt des Abends. Alle Gäste vereinten sich "noch einmal" auf der Bühne und gaben diesem Lied einen einmaligen Klang. Nach reichlich zweieinhalb Stunden ging ein einmaliges Konzert zu Ende.









Fazit: 20 Jahre Letzte Instanz, ja das war ein Fest. Der Text von fast allen Songs wurde kräftig mitgesungen. Sicher haben die Vorbereitungen auf solch eine Show richtig viel Arbeit gemacht, doch es ist gelungen. Fast vier Stunden dauerte der Soundcheck, um alle gemeinsamen Songs zu probieren. Die Besitzer eines Silber- oder Goldtickets hatten die Gelegenheit ab 12 Uhr mittags das ganze komplett zu verfolgen. Das obligatorische Gruppenbild mit den 38 Fans und der Band auf der großen Bühne durfte natürlich in diesem Zusammenhang auch nicht fehlen.




Fanclub "Wir sind Eins" feiert zusammen mit der Band das Jubiläum









Selbstverständlich ließen es sich die Fans vom offiziellen Fanclub "Wir sind Eins" nicht nehmen, das große Ereignis in der Bandgeschichte mitzuerleben. Am Tag nach dem Konzert hatte die Fanclubleitung zu einem Treffen mit der Band eingeladen. Im Stammhaus der Feldschlößchen Brauerei in Dresden gab es einen Brunch und ein entspanntes Miteinander mit Band und Fanclubmitgliedern. Auch durch derartige Kontakte beweisen Letzte Instanz ihre Nähe zu ihren Anhängern. Dazwischen lud eine Tombola zum Mitfiebern ein. Sechs Preise mit vielen Raritäten aus der 20-jährigen Bandgeschichte waren zu gewinnen. Natürlich geht in diesem Zusammenhang ein großes Lob an die Fanclubleitung für die tolle Organisation.

Für einen guten Zweck









Ein Banner zur Morgenland-Tour wurde in Dresden für einen guten Zweck versteigert. Mona war die Glückliche, die das Banner jetzt ihr eigen nennen kann. Der Erlös von genau 366 Euro kommt dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unizef zu Gute. Die Band hat den Betrag auf 500 Euro aufgerundet. Bei dem Wisky Tasting sind durch Versteigerungen am Sonntag in Radebeul zusätzlich weitere 284 Euro dazugekommen. Mit den Spenden von Mitgliedern und vom Fanclub selbst konnte die Summe rund gemacht werden. Insgesamt 1000 Euro wurden an Unizef überweisen. Eine ganz tolle Aktion, die Fans und Band auch auf einer anderen Art miteinander verbindet. 


Ausführliche Bilderserie: >> hier <<


Weitere Informationen:

Offizieller Fanclub Letzte Instanz Fanclub "Wir sind eins"

Homepage: http://fanclub.letzte-instanz.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Wir.sind.eins.letzte.instanz.fanclub/

Letzte Instanz:

Homepage: https://www.letzte-instanz.de/
Facebook: https://www.facebook.com/letzteinstanz/

Lord of the Lost:

Homepage: http://www.lordofthelost.de/
Facebook: https://www.facebook.com/lordofthelost/

Zeraphine:

Homepage: http://zeraphine.de/
Facebook: https://www.facebook.com/ZeraphineBand/

Fanclub Shadowplay e.V. - Sven Friedrich Fanclub

Homepage: http://shadowplay-fanclub.de/
Facebook: https://www.facebook.com/shadowplay.eV/


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Vielen Dank an Jacky von Letzte Instanz für die Fotoakkreditierung und Rosenheim Rocks für die Interviewmöglichkeit in Dresden.